Hochzeitsbräuche in Zurndorf im Wandel der Zeit

Anekdoten, Bräuche, Geschichten und Wissenswertes rund um den schönsten Tag im Leben

Der Hochzeitszug

Die Aufstellung des Hochzeitszuges folgt ebenfalls klaren Regeln und wird von Generation zu Generation weitergegeben.

In den meisten Fällen kümmert sich eine Freundin der Braut um die Organisation des Hochzeitszuges.

Ganz vorne beim Hochzeitszug geht die Blasmusik. Danach folgen die beiden Trauzeugen, die Kinder und anschließend der Bräutigam, der rechts neben der Kranzldame geht. Dahinter nehmen die jugendlichen und unverheirateten Gäste Aufstellung, gefolgt von den verheirateten Paaren. Im Hochzeitszug gehen die verheirateten Frauen rechts vom Partner und die ledigen Frauen links vom Partner. Am Ende des Hochzeitszuges reihen sich die Eltern des Bräutigams und die Eltern der Braut ein. Der Platz der Braut im Hochzeitszug hat sich in den letzten Jahren verändert. Ging die Braut mit dem Kranzler früher direkt hinter dem Bräutigam, so bildet die Braut nun zunehmend den krönenden Abschluss des Hochzeitszuges. Die Braut geht dabei immer links vom Kranzler.

Dann ist es endlich soweit und der Hochzeitszug setzt sich mit Begleitung der Musik in Bewegung. 

Begleitet wird der Hochzeitszug von den „Hochzeitsschiaßan“, die sich meist aus Schulkollegen der Braut und des Bräutigams zusammensetzen. Beim Hochzeitsschießen werden meistens die grünen Schweizer Kracher verwendet.

Traditionell marschiert der Hochzeitszug zuerst zum Standesamt und anschließend zur Kirche. Dabei wird der Zug von Zusehern begleitet, die am Straßenrand, vor dem Standesamt und der Kirche stehen. In früheren Zeiten war es oftmals auch so, dass die standesamtliche Trauung am Vormittag im kleinen Kreise und die kirchliche Trauung dann am Nachmittag stattfand. 

 

 

 

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